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Wissenswertes

Faserlaser Schneidanlagen

Ein Faserlaser-Laserschneider ist eine Maschine, die mit einem leistungsstarken Laserstrahl Materialien wie Metall, Edelstahl und Aluminium präzise schneiden kann. Der Laser wird über eine Faseroptik geleitet, was für eine hohe Energieeffizienz und Schnittgenauigkeit sorgt.

Faserlaser eignen sich besonders für metallische Materialien wie:

  • Edelstahl
  • Aluminium
  • Kupfer
  • Messing
  • Kohlenstoffstahl
    Nicht-metallische Materialien wie Holz, Acryl oder Glas lassen sich mit Faserlasern in der Regel nicht schneiden.
  • Höhere Energieeffizienz: Geringerer Stromverbrauch bei höherer Leistung.
  • Längere Lebensdauer: Faserlaser haben eine Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden.
  • Weniger Wartung: Keine Spiegel oder Gasmischungen notwendig.
  • Bessere Schnittqualität: Besonders bei dünnen bis mittleren Blechstärken.
  • 1000W – 1500W: Geeignet für dünnere Bleche (bis ca. 5 mm Edelstahl).
  • 2000W – 3000W: Ideal für mittlere Dicken (bis ca. 12 mm Edelstahl).
  • 4000W und mehr: Für dickere Materialien und industrielle Anwendungen.

Eine passende Parameterdatenbank finden Sie unter: https://ebbert.info/

Die Betriebskosten sind relativ gering, da Faserlaser keine Gase benötigen und einen hohen elektrischen Wirkungsgrad haben. Die Hauptkostenfaktoren sind Stromverbrauch, Kühlung und Wartung des optischen Systems.

  • Regelmäßige Reinigung der Optiken
  • Überprüfung der Kühlmittelversorgung
  • Kontrolle der Linse und Fokussiereinheit
  • Software-Updates und Kalibrierung

Unsere Faserlaser sind mit moderner CAD/CAM-Software kompatibel. Häufigste Programm ist CypCut und eine professionelle Lösungen wie AutoCAD und SolidWorks mit CAM-Erweiterungen.

Die Lieferzeit variiert je nach Modell und Lagerbestand. Durchschnittlich beträgt sie 24 Wochen. Nach der Lieferung kann die Inbetriebnahme und Einweisung durch unser Team erfolgen.

Ja, wir empfehlen eine Schulung zur Bedienung der Maschine, zur Software und zu den Sicherheitsrichtlinien. Gerne bieten wir auch Einweisungen und Schulungen an.

  • Tragen von Laserschutzbrillen (wenn nicht Eingehaust)
  • Betrieb in einer abgeschlossenen Arbeitsumgebung (wenn nicht Eingehaust)
  • Nutzung einer Absaugung oder Filteranlage
  • Sicherstellung, dass keine reflektierenden Materialien ungeschützt bearbeitet werden (wenn nicht Eingehaust)

Ja, das Schneiden von Metall erzeugt Rauch und Partikel, die durch eine geeignete Absaug- oder Filteranlage entfernt werden sollten.

Unser technischer Support steht für schnelle Hilfe zur Verfügung. Viele Probleme lassen sich per Remote-Support lösen. Ersatzteile sind verfügbar und können schnell geliefert werden.

Laserbeschriftung

Ein Faserlaser nutzt eine spezielle Glasfaser als Verstärkermedium, um einen hochintensiven Laserstrahl zu erzeugen. Dieser Strahl wird über Galvo-Scanner präzise auf das Material fokussiert und verändert dessen Oberfläche durch Gravur oder Farbumschlag.

Faserlaser eignen sich besonders für Metalle (Edelstahl, Aluminium, Messing, Titan etc.), Kunststoffe (ABS, Polycarbonat), beschichtete Oberflächen und bestimmte organische Materialien wie Leder oder Stein.

Glas und Holz absorbieren die Wellenlänge eines Faserlasers nicht gut. Für diese Materialien sind CO₂-Laser besser geeignet. Jedoch lassen sich einige Kunststoffe mit Faserlasern markieren.

  • 20W – Ideal für feine Gravuren und gelegentliche Nutzung.
  • 30W – Schneller und tiefer gravieren, gut für Serienproduktion.
  • 50W+ – Für sehr tiefe Gravuren oder hohe Geschwindigkeit.

Ja, die meisten Faserlaser arbeiten mit EzCad, einer leistungsstarken Steuerungssoftware. Alternativ gibt es LightBurn, das für Faserlaser zunehmend unterstützt wird.

  • Leistung (Power %) – Höhere Leistung = tiefere Gravur.
  • Geschwindigkeit (Speed mm/s) – Schnellere Bewegung = hellere Gravur.
  • Frequenz (kHz) – Niedrige Werte für tiefe Gravuren, höhere Werte für kontrastreiche Markierungen.
  • Linsenwahl (F-Theta-Linse) – Beeinflusst die Arbeitsfläche und Schärfe der Gravur.

Ja, insbesondere bei Metallen ist die Gravur sehr langlebig. Bei Kunststoffen kann es zu Abnutzung kommen, wenn die Oberfläche stark beansprucht wird.

Beim Gravieren entstehen Dämpfe und Partikel. Eine Absaugung mit Filter ist empfehlenswert, insbesondere bei Kunststoffen. Zudem sollten Schutzbrillen getragen werden, um Augenschäden zu vermeiden.

Das hängt von der Leistung und den Einstellungen ab. Mit mehreren Durchgängen und einem leistungsstarken Laser (z. B. 50W+) können Gravurtiefen von mehreren Zehntelmillimetern erreicht werden.

Ja, mit einem MOPA-Faserlaser lassen sich auf bestimmten Metallen (z. B. Titan oder Edelstahl) verschiedene Farben erzeugen, indem die Pulsbreite und Frequenz angepasst werden.

  • 110x110 mm – Standard für detaillierte Arbeiten.
  • 150x150 mm – Größere Fläche mit minimalem Detailverlust.
  • 300x300 mm – Maximale Fläche, jedoch mit geringerer Auflösung.
  • Höhere Präzision auf Metallen.
  • Keine Verbrauchsmaterialien (wie CO₂-Röhren).
  • Längere Lebensdauer des Lasermoduls (bis zu 100.000 Stunden).
  • Effizienter Energieverbrauch.

Ja, dank der schnellen Markierungsgeschwindigkeit und der Möglichkeit, mit Förderbändern oder Drehtellern zu arbeiten, ist der Faserlaser ideal für industrielle Anwendungen.

Hochwertige Faserlaser gibt es bei BeamDeals.de. Dort findest du verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Leistungen und Zubehör.

Laserreiniger

Ein handgeführter Lasereiniger nutzt einen fokussierten Laserstrahl, um Schmutz, Rost, Farbe oder Beschichtungen von Oberflächen zu entfernen. Der Laserstrahl verdampft oder sprengt die unerwünschte Schicht ohne chemische oder mechanische Einwirkung.

Berührungslose Reinigung – Kein direkter Kontakt mit dem Material, keine Abnutzung.
Umweltfreundlich – Keine Chemikalien oder Strahlmittel notwendig.
Hocheffizient – Schnelle Reinigung ohne aufwendige Vor- oder Nacharbeit.
Schonend – Keine Schäden am Grundmaterial, wenn die richtigen Parameter verwendet werden.
Kostensparend – Reduziert Verbrauchsmaterialien und Arbeitszeit.

Lasereiniger eignen sich für eine Vielzahl von Oberflächen:
✔ Metalle (Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Messing, Stahl)
✔ Stein und Beton
✔ Glas und Keramik
✔ Bestimmte Kunststoffe (nur mit niedriger Energie, um Schäden zu vermeiden)

✔ Rost
✔ Farbe und Lack
✔ Öle, Fette und Schmierstoffe
✔ Oxidschichten
✔ Klebereste
✔ Graffiti
✔ Schweißrückstände
✔ Kohlenstoffablagerungen

 

Merkmal CW-Laser (Continuous Wave) Nanogepulster (MOPA) Laser
Arbeitsweise Dauerstrichlaser, durchgängiger Strahl Pulsweise Laserenergie, hohe Spitzenleistung
Reinigungseffekt Tiefere Wärmeentwicklung, nicht so präzise Sehr präzise, minimaler Wärmeeintrag
Materialien Ideal für großflächige Reinigung auf robusten Materialien Geeignet für empfindliche Oberflächen und detailreiche Reinigung
Schäden am Material Kann Oberfläche aufrauen oder beschädigen Schonendere Reinigung ohne Materialabtrag
Einsatzbereiche Grobe Schmutzentfernung, industrielle Anwendungen Feine Reinigung, Restaurierung, empfindliche Materialien
Preis Meist günstiger Höherer Preis, aber vielseitiger
  • CW-Laser sind gut für grobe Reinigungen, z. B. bei starkem Rost oder dicken Beschichtungen.
  • Nanogepulste (MOPA) Laser sind ideal für präzise und schonende Anwendungen, z. B. Restaurierungen oder empfindliche Bauteile.
  • 50W-100W – Ideal für leichtere Verschmutzungen, empfindliche Materialien oder kleinere Flächen.
  • 200W-500W – Gute Balance zwischen Geschwindigkeit und Materialschonung.
  • 1000W+ – Für industrielle Anwendungen mit großflächiger oder starker Verschmutzung.

Ja, aber es müssen Schutzmaßnahmen beachtet werden:
Schutzbrille tragen – Laserlicht kann Augen schädigen.
Absaugung verwenden – Verdampfte Partikel können gesundheitsschädlich sein.
Keine reflektierenden Oberflächen ohne Schutzmaßnahmen reinigen – Rückreflexion kann gefährlich sein.

Die Bedienung ist relativ einfach, aber eine kurze Einweisung wird empfohlen, um das beste Reinigungsergebnis zu erzielen und Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Ja! Besonders nanogepulste (MOPA) Laser können Farbschichten entfernen, ohne die darunterliegende Oberfläche zu beeinträchtigen. Dies ist ideal für Restaurierungen oder die Entfernung von Markierungen auf empfindlichen Materialien.

Ja, aber nur mit niedrigen Leistungen und sorgfältig abgestimmten Parametern, da Kunststoffe stark auf Hitze reagieren und schmelzen können.

Faserlaser haben einen sehr hohen Wirkungsgrad und sind deutlich energieeffizienter als herkömmliche Strahlverfahren oder chemische Reinigungsmethoden.

✔ Regelmäßige Reinigung der Optik
✔ Überprüfung der Schutzgaszufuhr (falls verwendet)
✔ Kühlungssystem auf Funktion prüfen (bei Hochleistungsgeräten)

Ja, viele Unternehmen setzen Lasereiniger für die Serienfertigung, Wartung und Instandhaltung ein. Sie sind besonders beliebt in der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie.

Hochwertige Lasereiniger findest du bei BeamDeals.de. Wir bieten verschiedene Modelle für unterschiedliche Anwendungen!

Laserschweißen

Ein Faserlaser-Schweißgerät nutzt einen hochintensiven Laserstrahl, um Metalle präzise und effizient zu verbinden. Der Laser erzeugt eine Schmelzzone, in der die Materialien verschmelzen, was zu einer stabilen und sauberen Schweißnaht führt.

  • Hohe Schweißgeschwindigkeit – Bis zu 4-mal schneller als WIG-Schweißen.
  • Saubere Schweißnähte – Weniger Nacharbeit durch minimale Spritzer und Verformung.
  • Einfache Handhabung – Schnelle Einarbeitung, ideal für Einsteiger.
  • Vielseitig einsetzbar – Verschweißt Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Titan u. v. m.
  • Geringer Wärmeeintrag – Reduziert Materialverzug und Verfärbungen.

Faserlaser sind ideal für Metalle wie:
✔ Edelstahl
✔ Aluminium
✔ Kupfer
✔ Messing
✔ Kohlenstoffstahl
✔ Verzinkte Bleche

Kunststoffe und Nicht-Metalle sind für Faserlaser nicht geeignet.

  • 1000W – Für dünnere Bleche und leichtere Anwendungen.
  • 1200 - 1500W – Universell einsetzbar für mittlere Materialstärken.
  • 2000W+ – Für dickere Metalle und industrielle Anwendungen.
  • 1000W → bis ca. 3 mm
  • 1500W → bis ca. 5 mm
  • 2000W+ → bis ca. 7 mm (mit Mehrfachdurchgängen auch mehr)

Ja, Schutzgas (meist Argon oder Stickstoff) wird benötigt, um Oxidation zu vermeiden und eine saubere Nahtqualität zu gewährleisten.

Obwohl Faserlaser-Schweißen deutlich einfacher als WIG oder MIG/MAG-Schweißen ist, sollte eine Einweisung erfolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen und Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Der LSB Kurs ist selbstverständlich bei uns erhältlich.

 

Merkmal Faserlaser-Schweißen WIG-/MIG-Schweißen
Wärmeeintrag Gering Hoch
Verzug Minimal Stark möglich
Geschwindigkeit Sehr hoch Mittel
Nacharbeit Kaum nötig Oft erforderlich
Materialstärke Bis zu 7 mm Bis zu 10 mm+

Ja, Aluminium lässt sich hervorragend mit einem Faserlaser schweißen. Aufgrund der hohen Reflexion sollte aber eine angepasste Puls- und Leistungssteuerung erfolgen.

Die Nähte sind in der Regel glatt, schlank und spritzerfrei, sodass meist keine Nachbearbeitung notwendig ist.

Faserlaser haben einen höheren Wirkungsgrad als traditionelle Schweißverfahren und verbrauchen bis zu 50 % weniger Energie als WIG oder MIG/MAG-Schweißen.

Beim Schweißen entstehen Rauch und Dämpfe. Eine Schutzgas-Absaugung oder ein Luftfiltersystem ist empfehlenswert, besonders in geschlossenen Räumen.

Ja, viele Industrieunternehmen setzen Faserlaser für automatisierte Serienfertigung ein, da sie extrem schnell und präzise arbeiten.

Hochwertige Faserlaser-Schweißgeräte findest du bei BeamDeals.de. Wir bieten verschiedene Modelle für unterschiedliche Anforderungen!

Schutzgläser

Laser-Schutzgläser dienen dem Schutz der optischen Linsen und Spiegel in Lasersystemen vor Verunreinigungen, Beschädigungen und Strahlenschäden. Sie verlängern die Lebensdauer der Optik und gewährleisten eine gleichbleibend hohe Strahlqualität.

  • Hochwertige Antireflex- oder Schutzbeschichtungen

  • Exakte Spezifikationen für die entsprechende Laserwellenlänge

  • Hitzebeständigkeit und hohe optische Klarheit

  • Präzise Verarbeitung und geringe Oberflächenfehler

  • Verwendung von fusselfreien Reinigungstüchern und speziellen optischen Reinigungsmitteln

  • Keine aggressiven Chemikalien oder Alkohol verwenden, falls nicht explizit empfohlen

  • Mit Druckluft groben Staub entfernen, bevor eine feuchte Reinigung erfolgt

  • Schonende Handhabung, um Kratzer oder Ablagerungen zu vermeiden

  • Sichtbare Kratzer oder Risse, die die Strahlqualität beeinträchtigen

  • Eingebrannte Partikel oder Beschichtungsfehler

  • Deutliche Abnutzung oder Trübungen, die die Transmission verringern

  • Schäden durch übermäßige Hitze oder Laserintensität

  • Ungenaue Spezifikationen oder fehlende Angaben zur Wellenlänge

  • Schlechte Verarbeitungsqualität oder sichtbare Einschlüsse

  • Geringe Temperaturbeständigkeit und schnelle Abnutzung

  • Fehlende oder minderwertige Schutzbeschichtung

  • In staubfreien Behältern oder speziellen Schutzboxen aufbewahren

  • Vor Feuchtigkeit, Hitze und mechanischen Einflüssen schützen

  • Kontakt mit harten Oberflächen vermeiden, um Kratzer zu verhindern

  • Beim Handling stets saubere Handschuhe oder Pinzetten verwenden

  • Sofort austauschen, um eine Beeinträchtigung der Laseroptik zu vermeiden

  • Ursachen für die Beschädigung identifizieren und vorbeugende Maßnahmen treffen

  • Defekte Gläser sicher entsorgen, um versehentlichen Wiedereinsatz zu vermeiden

Ja, es gibt Unterschiede in:

  • Wellenlängenbereich und Transmissionseigenschaften

  • Materialwahl (Quarzglas, Borosilikat, Saphir, etc.)

  • Beschichtungen (AR, HR, Schutzschichten gegen Ablagerungen)

  • Mechanische Widerstandsfähigkeit und thermische Belastbarkeit

Ein falsches oder minderwertiges Schutzglas kann die Effizienz des Lasersystems beeinträchtigen und zu Schäden an der empfindlichen Optik führen. Deshalb ist es essenziell, ein Glas zu wählen, das exakt für die spezifischen Laserparameter optimiert ist.